Hundesteuer

Allgemeine Informationen

Die Festsetzung der Hundesteuer erfolgt durch die Samtgemeinde Gieboldehausen.

Die Übersicht über die Höhe der Hundesteuer für die jeweilige Mitgliedsgemeinde finden Sie auf dieser Seite  unter dem Punkt "Dokumente".

Verfahrensablauf

Nach der Anmeldung des Hundes werden Hundesteuermarken ausgegeben. Die Hundesteuermarke muss mitgeführt und auf Verlangen vorgezeigt werden.
Bei Abmeldung des Hundes ist die Hundesteuermarke wieder abzugeben.

Rechtsgrundlage

Jeder Hundehalter ist verpflichtet, seinen Hund anzumelden.

Die Meldepflicht ist im Einzelnen in der jeweiligen kommunalen Satzung geregelt. Diese sieht eine Anmeldepflicht regelmäßig vor,

  • wenn der Hund älter als drei Monate ist,
  • bei Neuerwerb eines Hundes oder Zuzug mit Hund,
  • bei Pflege oder Verwahrung eines Hundes über einen Zeitraum von mehr als zwei Monaten.


Zudem ist eine gesonderte Eintragung im Hunderegister notwendig, welche nicht von der zuständigen Stelle durchgeführt wird.

Anträge / Formulare

Die Hundesteueranmeldung sowie die Hundesteuerabmeldung finden Sie als Online-Service auf der Startseite unserer Homepage. Ebenso ist ein Download der Formulare für die Hundesteueranmeldung oder Hundesteuerabmeldung möglich.

Was sollte ich noch wissen?

Steuerpflichtig ist der Hundehalter. Hundehalter ist, wer einen Hund im eigenen Interesse oder im Interesse seines Haushaltsangehörigen in seinem Haushalt aufgenommen hat. Alle in einen Haushalt aufgenommenen Hunde gelten als von ihren Haltern gemeinsam gehalten. Ein zugelaufener Hund gilt als aufgenommen, wenn er nicht innerhalb von zwei Wochen beim Ordnungsamt dieser Kommune gemeldet und bei einer vom Ordnungsamt bestimmten Stelle abgegeben wird. Halten mehrere Personen gemeinsam einen oder mehrere Hunde, so sind sie Gesamtschuldner. Als Hundehalter gilt auch, wer einen Hund in Pflege oder Verwahrung genommen hat oder auf Probe oder zum Anlernen hält, wenn er nicht nachweisen kann, dass der Hund in einer anderen Gemeinde der Bundesrepublik bereits versteuert wird oder von der Steuer befreit ist. Die Steuerpflicht tritt in jedem Fall ein, wenn die Pflege, Verwahrung oder die Haltung auf Probe oder zum Anlernen den Zeitraum von zwei Monaten überschreitet.

Hinweise zu den aktuell geltenden Hundesteuersatzungen der einzelnen Mitgliedsgemeinden:
Gefährliche Hunde sind solche Hunde, für die die Gefährlichkeit nach § 7 des Nds. Gesetzes über das Halten von Hunden (NHundG) festgestellt wurde. Laut § 7 des NHundG stellt eine Fachbehörde nach Verdacht und Prüfung fest, ob der Hund gefährlich ist.

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