Grundsteuer

Allgemeine Informationen

Die Grundsteuer ist eine Realsteuer (auch Objektsteuer genannt). Sie wird von der zuständigen Stelle erhoben, auf deren Gebiet der Grundbesitz liegt. Steuerpflichtig ist der im Inland liegende Grundbesitz. Grundbesitz sind

  • land- und forstwirtschaftliches Vermögen (Grundsteuer A),
  • Grundvermögen und Betriebsvermögen (Grundsteuer B).

Dem Finanzamt obliegt die Bewertung der einzelnen Objekte.

Für die im Gemeindegebiet liegenden Betriebe der Land- und Forstwirtschaft (Grundsteuer A) und bebaute und unbebaute Grundstücke (Grundsteuer B) setzt das Finanzamt in eigener rechtlicher Verantwortung die Messbeträge fest. Durch  Multiplizieren mit dem Hebesatz wird die Grundsteuer ermittelt und festgesetzt.
Die Höhe des Hebesatzes wird vom Rat der Gemeinde beschlossen, wobei die Festsetzung grundsätzlich bis 30.06. eines Kalenderjahres zu treffen ist.

Sofern sich keine Änderungen ergeben, hat die Samtgemeinde Gieboldehausen seit dem Jahr 2010 keine Steuerbescheide mehr verschickt. Hierzu ist die öffentliche Bekanntmachung über die Festsetzung der Grundsteuer zu beachten. Die Steuerschuldner werden gebeten, die Grundsteuer ohne besondere Aufforderung weiterhin zu den Fälligkeitsdaten und mit den Beträgen, die sich aus dem letzten Grundsteuerbescheid ergeben, an die Samtgemeinde Gieboldehausen unter Angabe des Kassenzeichens zu entrichten.

Damit Sie immer auf dem aktuellsten Stand zur Grundsteuerreform in Niedersachsen“ sind, nutzen Sie bitte folgenden Link: Landesamt für Steuern Niedersachsen.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Grundsteuer wird zu je einem Viertel ihres Jahresbetrages am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November fällig.
Die Gemeinden können bestimmen, dass Kleinbeträge davon abweichend im Jahresbetrag oder in hälftigen Jahresbeträgen fällig werden.
Zudem kann die Steuer auch auf Ihren Antrag hin zum 01. Juli in einem Jahresbetrag entrichtet werden.

Rechtsgrundlage

§ 41 ff Grundsteuergesetz (GrStG) (für Stichtage bis zum 01.01.2024)

§§ 68 bis 94 und § 125, 129 bis 133 Bewertungsgesetz (BewG)

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