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Wappen

Samtgemeinde

Beschreibung:
"Von Silber und Blau geteilt. Oben in Silber ein roter Giebel mit schwarzen Begrenzungsbalken. Aus dem unteren Giebelbalken wachsend eine goldene, herschauende Madonna mit dem Jesuskind auf dem linken Arm, einem Zepter in der rechten Hand und einer dreizackigen Krone auf dem Haupt. Unten in Blau das sechsspeichige silberne Mainzer Rad mit schwarzem Achsnagel und zwölf schwarzen Nagelköpfen auf dem Radkranz."

Begründung:
Das Wappenschild ist in den überragenden Farben blau-silber nach dem Wappen des Ritters Bertram von Bilshausen gestaltet. Der stilisierte niedersächsische Giebel weist darauf hin, dass die Orte der Samtgemeinde für niedersächsische Verhältnisse schon außerordentlich früh bezeugt sind. Das Kurmainzer Rad symbolisiert die frühere Zugehörigkeit der Gemeinden zum Kurfürstentum Mainz. Die Mitgliedsgemeinden einschl. der Ortsgemeinschaften werden durch die 12 schwarzen Nägelköpfe auf dem Radkranz, die Sitzgemeinde Gieboldehausen durch den Achsnagel gekennzeichnet. Die Muttergottesstatue befindet sich in der Wallfahrtskirche zu Germershausen. Durch das Gnadenbild ist das Dorf Germershausen als Wallfahrtsort weit über die Grenzen der Samtgemeinde Gieboldehausen und des Landkreises Göttingen bekannt.

Bilshausen

Beschreibung:
In blau drei silberne Schrägbalken.

Begründung:
Das Wappen der Gemeinde Bilshausen ist nach dem Wappen des Bertram von Bilshausen, der 1314 urkundlich erwähnt wird, gestaltet.

Verleihung durch den Oberpräsidenten am 9.6.1938

Bodensee

Beschreibung:
Schild geteilt; oben in Rot zwei silberne Pfähle, belegt mit je zwei übereinanderstehenden schwarzen Eisenhüten; unten in Silber ein blauer (plessischer) Maueranker.

Begründung:
In Bodensee, das urkundlich als Bodenhusen, Bodensen, erwähnt wird, waren die Edelherren von Plesse begütert. Diedrich von Bodenhusen erhielt 1333 von ihnen 2 Hufen Landes , "uppe dem velde to Bodenhusen" zu Lehen. 1428 bekam der Knappe Diedrich von Bodenhußen von dem Herrn von Plesse "dat dorpp Bodenhusen und alle syne thobehorungs" sowie 2 Hufen "uppe der veltmarke to Bodenhusen" zu Lehen. Als das Geschlecht mit Jost von Bodensehe um 1500 in Bodensee ausgestorben war, verlieh Landgraf Moritz von Hessen 1597 "das Erbdorf Bodensee" einem Rab von Ameluxen zu Lehen, dessen Nachkommen dieses bis ins 19 Jh. Hinein besaßen.

Genehmigung durch den Nieders. Minister des Innern am 24.9.1951

Gieboldehausen

Beschreibung:
Schild geteilt; oben in Gold ein roter Giebel mit schwarzen Fachwerkbalken; unten in Rot das sechsspeichige goldene Rad.

Begründung:
In der Feldmark Gieboldehausen befinden sich mehrere alte, mit dem Kurmainzer Rad versehende Grenzsteine, die auf die frühere Zugehörigkeit zu Kurmainz hinweisen. Diese Tatsache sowie die zahlreich erhaltenen Fachwerkgiebel bilden die Grundlage für die Wappengestaltung.

Genehmigung durch den Nieders. Minister des Innern am 9.12.1950

Krebeck

Beschreibung:
In Blau ein aufsteigender, goldbewehrter silberner Kranich über erniedrigtem, schrägen, silbernem Wellenbalken.

Begründung:
Der Ortsname, dessen älteste Form Crebecke (1264) bzw. Kreybecke (1340) lautet, soll Krähen- oder Kranichbach bedeuten. Die Einwohner des Dorfes beobachten alljährlich zur Flugzeit große Kranichscharen, die in dem nahen Bruch zur kurzen Rast niedergingen.

Genehmigung durch den Nieders. Minister des Innern am 11.4.1951.


Renshausen


Beschreibung

Schild gespalten; rechts von Rot und Silber zehnfach geteilt, belegt mit dem Mainzer Rad, das auf Rot silbern und auf Silber rot tingiert ist; links in Blau drei (1:2) sechseckige goldene Sterne.

Begründung
Renshausen ist Grenzort am Drei- Ländereck. Der Grenzort wird durch die Landesfarben rot-weiß versinnbildlicht. Das Mainzer Rad deutet auf die frühere Zugehörigkeit zu Kurmainz. Das Dorf kam um 1577 in den Schutz des Kurfürsten Daniel von Mainz. Die drei Sterne sind entnommen aus dem Wappen über dem Portal des Pfarr-hauses, dem früheren Benediktinerklosters. Renshausen = Reinolves-husen gehörte zu den ältesten Besitzungen des Michaeliasklosters in Hildesheim, was durch mehrere Urkunden um 1267 bezeugt wird.

Genehmigung durch den Nieders. Minister des Innern am 16.10.1951

Obernfeld

Beschreibung:
In Blau über rotem Silberfuß ein schreitender, rot bezungter und rot bewehrter goldener Löwe mit erhobener rechter Vorderpranke; im Schildfuß eine an den 4 Enden zugespitzte silberne Kreuzblume.

Begründung:
Das Dorf Obernfeld kann auf eine reiche Geschichte zurückblicken. Aus diesem Grunde erkor die Gemeinde ein historisches Wappen. Herzog Heinrich der Wunderliche gewährte 1290 Obernfeld Zollfreiheit in Duderstadt (Urkunde Nr. 8 Stadtarchiv Duderstadt), und in einer Urkunde um 1320 gewährte er Privilegien für seine Hörigen in Obernfeld. Aus Dankbarkeit für die edle Tat des Herzogs hatte die Gemeinde den Wunsch, sein Andenken zu ehren, indem sie auf meine Veranlassung hin sein Siegel als Hauptmotiv für die neue Wappengestaltung erwählte.


Rhumspringe

Beschreibung:
In Blau eine silberne Forelle mit goldenen Flossen; im Rücken eine dreizinkige silberne Fischgabel mit goldenem Stiel.

Begründung:
Das Wappen soll auf die im Gemeindegebiet entspringende mächtige Rhumequelle hinweisen, in der die Bewohner von Rhumspringe von alters her Forellen mit einer bestimmten Art von Fischgabeln zu fangen pflegten.

Genehmigung durch den Nieders. Minister des Innern am 14.2.1951

Lütgenhausen


Beschreibung


Gespalten, vorn in Blau ein halber goldbewehrter sil-berner Adler am Spalt, hinten in Rot eine halbe silberne Lilie ohne obe-res Mittelblatt am Spalt.

Begründung


Eine Begründung des Wappens existiert weder im Nie-dersächsischen Staatsarchiv Hannover, noch im Nachlaß des inzwi-schen verstorbenen Heraldikers. Auch der Heraldische Verein „Zum Kleeblatt“ Hannover, hat sich vergeblich um Unterlagen bemüht.

Genehmigung durch den Reg.-Präs. Hildesheim v. 21.8.1964 - I K 231.1 (StA. 2557/64).

Rollshausen

Beschreibung:
In Grün zwei gekreuzte goldene Spaten.

Begründung:
Das Wappen ist nach dem Siegel des "Hinrich von Rolshusen" 1342 - Stadtarchiv in München, Mainzer Urkunden Nr. 867 - gestaltet (Familie ausgestorben).

Genehmigung durch den Nieders. Minister des Innern am 5.12.1950


Germershausen

Beschreibung
In Grün eine herschauende, aus dem unteren Schild-rand wachsende goldene Madonna, das Jesuskind auf dem linken Arm tragend. Auf dem Haupte eine dreizackige Krone und in der rechten Hand das Zepter führend. Antlitz und Hände sind naturfarbig gehalten.

Begründung:
Durch das Gnadenbild „Maria in der Weise“, das nach einer Sage auf wunderbare Weise gefunden wurde, ist das Dorf Ger-mershausen als Wallfahrtsort weit über die Grenzen des Landkreises be-kannt geworden. Die Gemeinde erkor dieses Standbild zum Wappen-symbol, um damit ihre große Liebe und Verehrung der Gottesmutter zum Ausdruck zu bringen.

Genehmigung durch den Nieders. Minister des Innern am 5.12.1950

Rüdershausen

Beschreibung:
In Gold ein schwarzer Rüde.

Begründung:
In der Gemeinde Rüdershausen ist alt und jung die Ortssage "Der Mahnehund" geläufig. Mit der Wahl des Rüden soll zugleich die Liebe und Verbundenheit mit dem wachsamen und treuen Begleiter des Bauern und Handwerkers zum Ausdruck kommen.

Genehmigung durch den Nieders. Minister des Innern am 5.12.1950

Wollbrandshausen

Beschreibung:
In Rot der hl. Georg auf sich aufbäumendem Roß, mit der Linken und Rechten seine Lanze in den geöffneten Rachen des Drachen stoßend. Reiter, Pferd und Drachen golden.

Begründung:
Das St. Georg - Relief über dem Kirchenportal in Wollbrandshausen bildet die Grundlage für das Wappen.

Genehmigung durch den Nieders. Minister des Innern am 20.1.1951.

Wollershausen

Beschreibung:
In Gold ein steigender, schwarzer, rotbewehrter Wolf, in der rechten Pranke einen stahlblauen Angelhaken haltend.

Begründung:
Wollershausen wird erstmalig zu Beginn des 13. Jahrhunderts urkundlich durch den Ritter Dietrich von Waldershausen erwähnt der einen Wolf im Wappen führte. Der Angelhaken ist dem Wappen der Familie von Minnigeroge entnommen die 1397 das Dorf Wollershausen von Grubenhagen erhalten und bis zum 19. Jahrhundert im Besitz hatte.

Verleihung durch den Oberkreisdirektor Rudi Ronge am 10. Dezember 1975.
Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen
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im Landkreis Göttingen
Carena - Caritas entlastet Angehörige
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Carena-Gruppen
in der Samtgemeinde Gieboldehausen
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Pflegeeltern gesucht
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Ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe
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Göttinger Elternkompass zur Berufswahl
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Bürger- u. Unternehmensservice Niedersachsen (BUS)
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Grenzlandmuseum Eichsfeld
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